Schädlingsbekämpfung - Das solltest du wissen

Frühzeitig Ratten bekämpfen verhindert eine massive Plage

Ratten sind soziale Tiere und leben in großen, gut organisierten Familien mit hoher Vermehrungsrate. Die kleineren Hausratten und die Wanderratten sind weltweit anzutreffen. Ratten sind intelligente, dämmerungs- und nachtaktive Nagetiere, die auf Müllplätzen, in der Kanalisation sowie in Kellern, Zwischendecken und Hohlräumen von Wohnungen sowie Häusern leben. Es sind flinke Tiere, die gut klettern können und bei der Wahl des Futters nicht wählerisch sind, da es sich um Allesfresser handelt.
Rattenbefall erkennen

Ob es sich Ratten bequem gemacht haben, erkennt man am extrem unangenehmen Geruch ihres Urins und an den Kot- und Nagespuren. Dazu kommen Fraßschäden und Verschmutzungen an Nahrungs- und Futtermittel. Auch Beschädigungen an dem Verpackungsmaterial sind sichtbar. Häufig kommt es auch zu Schäden an Isolationen, Kabeln, Möbeln oder am Holz. Da die Nagetiere Krankheitskeime auf Menschen und Tiere übertragen können, müssen verunreinigte Nahrungsmittel immer entsorgt werden und die einzelnen Ratten bekämpfen hat oberste Priorität.
Der beste Schutz ist die Vorbeugung

Ratten fühlen sich immer und überall wohl. Der beste Schutz gegen die lästigen Nager ist die Vorbeugung. Türen und Kellerfenster geschlossen halten ist vor allem im Herbst besonders wichtig, weil sich die Tiere einen warmen Platz für den Winter suchen. Zusätzlich können die Kellerfenster mit einem Drahtgitter gesichert werden. Lebensmittel und Tierfutter immer in gut verschlossenen Behältern aufbewahren und keine Reste von gekochten Speisen auf den Kompost geben. Falsche Tierliebe führt ebenfalls zu Rattenbefall. Wer Tauben und Enten füttert, füttert gleichzeitig Ratten. Die Nager freuen sich über die Futterreste und vermehren sich massenhaft. Wichtig auch, immer bereits einzelne Ratten bekämpfen, weil sie sich so stark vermehren.
Die Rattenbekämpfung verhindert Infektionen

Die Bekämpfung der Nager ist in jedem Land durch verschiedene Verordnungen geregelt. Aufgrund des Infektionsschutzgesetzes muss eine sinnvolle Bekämpfung erfolgen. Es gibt zwar einige alte Hausmittel wie zum Beispiel Essigessenz, benutztes Katzenstreu oder Nelkenöl, aber mit diesen Maßnahmen bleibt der erwünschte Erfolg oft aus. Ratten bekämpfen ist die Aufgabe professioneller Schädlingsbekämpfer. Es ist wichtig, nicht lange zu warten, sondern schon beim ersten Verdacht auf Rattenbefall fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sonst kann schnell eine richtige Rattenplage entstehen. Viele Menschen verstehen nicht, warum sie nicht selbst Giftköder aufstellen sollten. Die Gründe dafür sind, dass Ratten, die sich bedroht fühlen, fest zubeißen und die Gefahr einer Blutvergiftung besteht. Außerdem können die Giftköder für Mensch und Haustiere schädlich sein und sollten deshalb nur von Schädlingsbekämpfungsfirmen ausgebracht werden. Werden die Köderboxen durch den Laien unsachgemäß ausgelegt, werden die Giftköder von den Ratten nicht angenommen. Ein weiterer Vorteil von Schädlingsbekämpfungsfirmen ist, dass die Mitarbeiter regelmäßig Nachschau halten und die verendeten Tiere fachmännisch entsorgen.